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Arbeitsmarktentwicklung


Der Arbeitsmarktreport NRW 2009 der G.I.B., der für 2008 wichtige Arbeitsmarktdaten für alle 16 Arbeits- und Wirtschaftsregionen und NRW insgesamt ausweist, macht die Besonderheiten des Arbeitsmarktes in der Märkischen Region besonders gut deutlich. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Daten für den Ennepe-Ruhr-Kreis Witten und Hattingen ausklammern, die im Sinne der arbeitspolitischen Regionsabgrenzung nicht zur Märkischen Region zählen.
Im Juni 2008 waren nach diesen Daten knapp 269.000 Menschen in der Region sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Typische Merkmale der Beschäftigungsstruktur werden in den folgenden Punkten knapp zusammengefasst:
Aufzählung Hoher Anteil KMU-Beschäftigter
Angesichts der beschriebenen durch Kleinbetriebe geprägten Wirtschaftsstruktur verwundert es nicht, dass in der Märkischen Region besonders viele Beschäftigte (71,8 %) in KMU arbeiten. Das ist der dritthöchste KMU-Anteil in NRW (Landesdurchschnitt: 67 %).
Aufzählung Gering entwickelter Dienstleistungssektor
Im Landesvergleich fällt weiterhin auf, dass der Dienstleistungssektor (tertiärer Sektor) mit einem Anteil von 52,1 % der Beschäftigten stark unterentwickelt ist (NRW: 67,9 %).
Aufzählung Geringe Frauenerwerbsquote
Der ebenfalls abweichende, deutlich geringere Frauenanteil von 41 % (NRW: 43,2 %) ist durch die Dominanz des produzierenden Gewerbes zu erklären.
Aufzählung Hoher Anteil älterer Beschäftigter
Der Anteil älterer Beschäftigter (> 50 J.) von 26,1 % markiert einen Spitzenwert in NRW und liegt um 1,7 % über dem Landesdurchschnitt.
Aufzählung Viele Beschäftigte ohne Berufsausbildung
Der hohe Anteil von 21,3 % der Beschäftigten ohne Berufsausbildung liegt ebenfalls NRW-weit an der Spitze (NRW: 16,3 %), wobei das Problem teilregional im Märkischen Kreis mit 26,4 % nochmals zugespitzt ist. Der Befund dürfte insbesondere mit den im produzierenden Gewerbe nach wie vor verbreiteten Helfertätigkeiten zu erklären sein. Dennoch liegt hier ein ganz entscheidender Schwachpunkt im Hinblick auf die Deckung künftiger Fachkräftebedarfe, der den demografischen Trend einer Schrumpfung der jüngeren Altersgruppen zusätzlich verschärft.
Aufzählung Hoher Anteil von Migranten
Ein weiteres Merkmal des regionalen Arbeitsmarktes ist der sehr hohe Anteil (Platz 2 in NRW) von Beschäftigten mit Zuwanderungsgeschichte von 26,4 % (NRW: 20,3 %). Er macht deutlich, dass aktive integrationspolitische Strategien einen zentralen Stellenwert im regionalen Handeln haben müssen.