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Bevölkerungsentwicklung


Die Bevölkerungsentwicklung ist angesichts der im Landesvergleich NRW besonders kritischen Trends und Prognosen – die Bevölkerung schrumpft und altert stärker und schneller als im Landestrend - zu einem Top-Thema der regionalen Agenda geworden. Der Umgang mit den Herausforderungen des Demografischen Wandels entscheidet maßgeblich mit über die Zukunft des gesamten Lebens- und Wirtschaftsraumes.

Von den derzeit gut 970.000 Einwohnern in der Region sind aktuell (2008) gut 20 % unter 20 Jahre. 53 % sind im erwerbsfähigen Alter von 20 – 59 Jahren. Gut 21% sind zwischen 60 und 79 Jahren. 5 % gehören zu den Hochaltrigen über 80 Jahre. Nach jüngsten Prognosen des Landesbetriebs Information und Technik NRW wird sich diese Struktur bis zum Jahr 2025 erheblich verändern: Die Region muss insgesamt mit einem erheblichen Bevölkerungsverlust von knapp 11 % auf dann 867.700 Einwohner rechnen. Gleichzeitig wird die Bevölkerung deutlich altern.

Die Gruppe der unter 20-Jährigen wird um knapp 27 % abnehmen und die besonders wichtige Gruppe im erwerbsfähigen Alter (20 – 59 J.) um gut 18 %. Eine Folge ist, dass 2025 nur noch 48,5 % der Bevölkerung - also weniger als die Hälfte! - im erwerbsfähigen Alter sind. Umgekehrt wird die Entwicklung der höheren Altersgruppen verlaufen: Die Gruppe der 60 – 79-Jährigen wird um knapp 7 % wachsen, und der höchste Anstieg von knapp 58% wird bei den Hochaltrigen (> 80 J.) erwartet, wesentlich bedingt durch die steigende Lebenserwartung bei Männern.

Politik und Wirtschaft stellt diese Entwicklung vor große Herausforderungen, auch wenn nicht alle Teilgebiete der Region gleichzeitig und in gleichem Maße betroffen sind. Kommunen müssen die Versorgung einer wachsenden Zahl alter Menschen sicherstellen. Gleichzeitig müssen sie durch eine zukunftsgerichtete Sozial-, Familien- und Bildungspolitik den Nachwuchs fördern. Betriebe müssen lernen, mit alternden Belegschaften umzugehen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu behaupten.