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Charakteristika der Region


Typisch für die vielseitige Wirtschaftsstruktur der Märkischen Region ist die hohe Zahl von gewerblichen Klein- und Kleinstbetrieben. Von den knapp 22.000 Betrieben haben ca. 80% bis zu 10 Beschäftigte. Dagegen haben nur 0,8% der Betriebe mehr als 250 Mitarbeiter. Selbst in den ländlichen Räumen sind überall meist kleine Unternehmen angesiedelt.

Branchenschwerpunkte liegen in der Be- und Verarbeitung von Metall und Kunststoff, im Maschinenbau und in der Elektrotechnik. Die Märkische Region ist bundesweit ein zentraler Standort für Unternehmen der Stahlumformung, insbesondere in den Bereichen Schmieden, Kaltwalzen, Drahtziehen, Blechverarbeitung sowie Schrauben- und Federnherstellung.

Viele Unternehmen sind Zulieferer der Automobil- und der Bahnindustrie oder für den Spezialfahrzeugbau. Ob Karosserieteile, Motoren- oder Fahrwerkskomponenten oder KFZ-Elektrik: Es gibt kaum ein Auto deutscher Hersteller, in dem keine in der Märkischen Region hergestellte Komponenten verbaut sind. Ein weiteres Markenzeichen der Region ist die Gebäudetechnik. Die hohe Konzentration von Unternehmen aus den Bereichen Sanitärarmaturen, Gebäudeelektrik u. -elektronik, Leuchten sowie Tür- und Sicherheitstechnik ist europaweit einmalig. Mehr als 60% der in Deutschland gefertigten Sanitärarmaturen und über 70% aller Schalter und Steckdosen stammen aus der Märkischen Region. Einige Unternehmen der Branche sind als internationale Marktführer bekannt. Die lange Tradition in der Metall- und Kunstoffbearbeitung, das damit verbundene spezielle Fertigungswissen und das Entwicklungs-Know-how waren eine gute Ausgangsbasis, die Medizintechnik als weiteres „industrielles Standbein“ zu entwickeln. So konnten sich heimische Unternehmen in den vergangenen Jahren erfolgreich als Zulieferer der Gesundheitswirtschaft positionieren. Insbesondere in der Entwicklung senioren- und behindertengerechter Produkte nimmt die Region eine Spitzenposition ein.

Die beschriebene wirtschaftliche Dynamik wird vor Ort von einer Vielzahl einschlägiger Institute und spezialisierter Forschungseinrichtungen mit angetrieben und begleitet. Daneben setzen auch regional-, wirtschafts- und arbeitsmarktorientierte Akteure und Institutionen wichtige Impulse, z. B. durch Netzwerkinitiativen und zukunftsorientierte Projekte.